Alles Gute Sarah !

April 22nd, 2008

Ungern entlassen wir Dich ins ferne Süddeutschland zu Deiner neuen Arbeitsstelle in Augsburg. Du hast mächtig gewirbelt in den letzten vier Jahren, vielen Dank! Noxi wird dich begleiten…

Sarahs letzte Veranstaltung war gemeinsam mit Nele noch ein Vampirabend für die “reading-possible” - Kids. Die Bücherei wurde nicht nur “leicht” umdekoriert:

sondern es kam auch Sarahs “andere Seite” zum Vorschein:

Die gesamte Truppe:

Wir werden Dich vermissen, Sarah! Guck doch gelegentlich mal in dieses Weblog, wenn Du wissen willst, was wir so tun…

Diesmal haben wir uns mit Tinte und Farben beschäftigt,

Februar 7th, 2008

Farbverläufe studiert, Farbe mit Titandioxid - wird in Nordenham produziert - angerührt, mit Geheimtinte geschrieben und mit Schwarzlicht experimentiert. Ein echter Kommissar hat Fingerabdrücke genommen und das Prinzip erklärt. Sogar Radio Bremen war da und wird am Sonntagnachmittag auf Bremen 1 darüber berichten.

Die korrigierten Arbeitsbücher liegen inzwischen als PDF vor und können von der Homepage der Umweltstation Iffens heruntergeladen werden. Nächste Woche geht es um das Thema “Papier”.

Chemie war für mich immer ein Horrorfach…

Februar 4th, 2008

aber so hat es richtig Spass gemacht. Aber das Tollste war natürlich der explodierende Gummibär…
15 Kinder forschten voll konzentriert drei Stunden lang darüber, was es für Stoffe im Alltag gibt und wie einzelne auf feuer, Essig und Wasser reagieren. Das Konzept zum Anschauen hier. (Bitte Rechte beachten!)

Große Dinge werfen ihren Schatten voraus…

Januar 29th, 2008

Morgen beginnt unser sechswöchiger Chemie-Schnupperkurs für Kinder zwischen 8 und 12 im Rahmen der Reihe KiwiPlus. An sechs Nachmittagen tauchen die Kinder in die Welt der Stoffe, Elemente und Verbindungen ein. Heute kam schon das Material an…

Es ist geschafft…

Januar 18th, 2008

(weshalb es hier auch so still war:) der Wechsel zur Windows-Version von Allegro-OEB. Der Aufwand war deshalb so groß, weil wir ja schon vor 15 Jahren mit Allegro-C angefangen haben und damit Dutzende von Eigenanpassungen und -routinen hatten. Es war irgendwie wie der Umzug ins Altenwohnheim. Man verlässt die eigenen mit Liebe gestalteten vier Wände - in denen sich natürlich etliches angesammelt hat - und zieht in eine genormte Wohnung ohne viel Gestaltungsmöglichkeit. Sehr knifflig war die Änderung des Geschäftsganges, den wir mächtig verschlankt hatten.

Es ist leider alles etwas komplizierter geworden. Die Vorteile liegen allerdings auf der Hand. Ein interaktiver Katalog mit Zugriff der Leute auf ihr Benutzerkonto war lange überfällig.

Am kommenden Donnerstag geht’s auch für die Leser/innen los. Das wird spannend werden, sagte die Kollegin gerade…

Leseclub fährt zur KIBUM

Oktober 22nd, 2007

Am Freitag, 16. November wird unser Leseclub reading:possible zur Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM nach Oldenburg fahren: nicht nur zum Gucken & Blättern, sondern auch, um ganz konkret Anschaffungsvorschläge zu machen. Unsere Idee ist ein etwas anderes Jugendbuchlektorat.

Ein Genuss…

Oktober 8th, 2007

ist dieser Vortrag von Malcolm Gladwell -  leider in Englisch. Gladwell, der beim Magazin New Yorker arbeitet, hat auch hierzulande mit zwei Büchern große Resonanz gefunden. In “Tipping Point” geht es um die Gesetzmäßigkeiten, mit denen sich Ideen ausbreiten, in “Blink!” um Intuition, illustriert durch eindrückliche Geschichten.

An Hand zweier herausragender wissenschaftlicher Leistungen des letzten Jahrhunderts erläutert er seine These, dass es bei der Lösung komplexer Probleme weniger auf Genie als auf Durchhaltevermögen und der sehr bewußten Einbeziehungen unterschiedlicher Ideen und Ansätzen beruht. Während die Entzifferung der Linear B - Schrift durch Michael Ventris eher den Charakter einer “Erleuchtung” hatte, war die Lösung der Fermatschen Vermutung durch den Mathematiker Andrew Wiles das Ergebnis jahrelanger zäher Arbeit.

Zwei Punkte der Argumentation von Gladwell sind mir besonders im Gedächtnis geblieben: zur Exzellenz braucht es einfach 10 000 Stunden Übung und die Lösungen unserer komplexen Probleme benötigen eher 200 Druckseiten als 2.


Malcolm Gladwell on Collaborative Genius:
A half-hour video by the Tipping Point guy from small-town Ontario who argues that individual genius is not as valuable as that resulting from collaborative effort. Modern complex problems, he says, requires persistance rather than genius, and assessment of large numbers of diverse ideas rather than a few great ideas.
[Thanks to Dave Pollard]

Heute erster Verkaufs- und Ausleihtag…

September 28th, 2007

lang erwartet:

Übrigens bei unserem Leseclub “reading:possible” haben sich schon am ersten Tag 13 Teens angemeldet!

reading: possible

September 20th, 2007

Eine kurze Bilanz des Julius-Clubs:

  • 89 Kinder haben 40 Titel 200 mal entliehen
  • 56 Kinder bekamen ein Diplom, da sie dreu und mehr Bücher gelesen haben
  • von den vier Buchhits waren 3 sehr schmale Titel: Verdammter Dienstag“ von Jochen Till, dicht gefolgt von „Mira schwer verliebt“ von Alexa Henning von Lange, „Die Handy-Falle“ von Maya von Vogel. „Bis(s) zum Morgengrauen“ von Stephenie Meyer fiel da aus dem Rahmen.
  • die Veranstaltungen kamen gut an: am besten die “Krimi-Rallye” und die “Beach-Party” - was eben am meisten Arbeit gemacht hat…
  • die ganze Aktion fanden die Kinder Klasse, die Buchauswahl aber nicht so toll - wir können uns dem anschließen, zu viele zu anspruchsvolle Titel, nichts für schwächere Leser!

Die Kinder & Jugendlichen wünschen sich:

  • “nochmal”
  • eine Büchereiübernachtung mit DVDs
  • Werbeaktionen für das Lesen, an denen sie sich selbst beteiligen können

Was machen WIR daraus?
Wir werden einen Dauer-Leseclub ins Leben rufen:
reading: possible

  • Mitglieder erhalten Club-Karte (Abstempelung der gelesenen Bücher)
  • kleine Preise für gesammelte Stempel
  • Bücher sollen kurz bewertet werden
  • Bewertungen werden in die entsprechenden Bücher eingeklebt, so dass andere interessierte Jugendliche sofort einen guten Überblick über die Meinung ihrer Altersgenossen zu diesem Buch bekommen

Nordenhamer Bücherei 1.0

September 14th, 2007

Es freut uns natürlich, in einem Telepolis-Artikel in einem Atemzug mit bedeutenden wissenschaftliche Bibliotheken als Pioniere für WEB 2.0 - Anwendungen im Bibliothekswesen genannt zu werden, aber wir befinden uns erst am Anfang dieses Weges. Wir benutzen LibraryThing übrigens auch nicht als Katalog, sondern zur Anzeige unserer Neuzugänge im Erwachsenenbestand. Ob die erzeugten RSS-Feeds - quasi unsere Neuzugangsliste - wirklich genutzt werden entzieht sich unserer Kenntnis. Wir haben anfangs heftig dafür geworben und werden es wieder tun.

Noch ist auch unser OPAC ein reines Bestandsverzeichnis ohne interaktive Funktionen (Verlängerung, Vorbestellung). Das geht natürlich auf die Dauer nicht, daher haben wir uns entschlossen, 2008 auf ein von der Büchereizentrale Lüneburg gehostetes Allegro umzusteigen. Wir tun das weniger aus Überzeugung denn aus der Not heraus. Noch gibt es keine für uns erschwingliche Bibliothekssoftware, die sich erkennbar in Richtung Web 2.0 entwickelt. Allegro-OEB ist sicher ein ausgereiftes System , aber von den angebotenen Diensten her sehr konventionell, was natürlich dem gegenwärtigen Praxiswissen von BibliothekarInnen und NutzerInnen entspricht. Ich kann mich täuschen, aber ich vermute, dass es noch Jahre dauert, bis eine qualifizierte Minderheit unserer Kundschaft RSS wirklich nutzt.