Was nutze ich wirklich…

von den schönen neuen Tools, die Web 2.0 auf Beta-Basis zur Verfügung stellt, mal abgesehen vom Bücherei-Wiki, das für ein Fachpublikum gedacht ist.

Nun zu allererst, wenn man ihn hier dazuzählen möchte, unseren Gmail-Account. [Einladungen gefällig?] Auch wenn andere Webmail-Anbieter noch zusätzliche Module haben (Kalender etc), die Arbeit mit Labels (statt Verzeichnissen) und die schnelle Suchfunktion bewähren sich täglich.

Eine richtige Freude ist auch der Desktop, den mir Netvibes als Browser(natürlich Firefox)-Startseite zur Verfügung stellt. Schön, einfach zu konfigurieren und multifunktional. Über RSS-Feeds werden die neusten Einträge meiner bevorzugten (bibliothekarischen) Weblogs angezeigt, wichtige Links (einschlägige Verlage für meine Lektorentätigkeit) sind im sofortigen Zugriff und auch die “Betreffs” der neusten noch nicht gelesenen Emails sind zu sehen. Nett auch die Möglichkeit sich Bilder aus flickr anzeigen zu lassen. Hier bei geöffnetem Konfigurationsfenster:

netvibeskonfiguration

Netvibes könnte auch ein Modell sein für die Oberfläche zukünftiger WebOpacs. In einem Fenster meine Medien mit Fälligkeitsdaten, in anderen meine über RSS abonnierten Neuzugänge. Eine Suchmaske für den Katalog mit dr Möglichkeit dort Kommentare zu hinterlassen, andere für Suchmaschinen. Ein Chatfenster zum Austausch mit anderen Nutzern, die auch wie ich einen Account auf dem Bibliotheksserver haben. Und das alles zum selbst zusammenstellen und ordnen… (Man darf ja träumen…)

flickr wurde gerade schon erwähnt. Hier sammeln wir Fotos aus unserer Arbeit. Dort wird demnächst auch die ein oder andere Powerpoint-Präsentation zu finden sein. Über Librarything habe wir schon öfter berichtet. Dessen Betreiber Tim Spalding kämpft wacker gegen die Flutwellen des Erfolges.

Ein weiteres Arbeitsinstrument ist der Writely-Account, der es ermöglicht, Texte mit vielfältigen Formatierungsmöglichkeit im Netz zu schreiben und das gemeinsam. Natürlich geht das auch in einem Wiki, aber so ist es schon intimer. Es verhindert nebenbei, dass Texte durch Rechnercrashs auf immer im Nirvana verschwinden (nana, natürlich betreiben wir alle diszipliniert Datensicherung!).

Und sonst? Natürlich einen RSS-Reader, GreatNews für zuhause und Bloglines mit den wichtigsten Feeds für unterwegs.

Last not least (bitte Trommelwirbel!), fast unser wichtigstes Instrument: del.icio.us für das Sammeln und Ordnen unserer Bookmarks. Genial, einfach und unentbehrlich.

del.icio.us

Das wars schon. Keine ToDo-Listen, keine ambitionierten Werkzeuge zum Sammeln von Web-Fundstücken oder Notizen wie EverNote (Desktop) oder Clipmarks (Netz).

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